Das Röcknitzer Ortswappen ...
... zeigt in rotem Schild einen silbernen Schwan; im silbernen Schildhaupt schräg gekreuzt einen schwarzen Schlägel und einen schwarzen Hammer, beseitet von je einer schwarzen Pflugschar. Der Schwan ist dem Familienwappen der Herren von Plötz entlehnt. Obwohl in „Siebmachers Wappenbuch“ der silberne Schwan in blauem Schild als Familienwappen derer von Plötz beschrieben wird, ist das Adelswappen im Ort selbst nach einer Darstellung in der Kirche und am Rittergut mit rotem Schildgrund bekannt. Dieses Motiv ist in das Bewusstsein der Bevölkerung als Symbol für die Ortschaft Röcknitz eingegangen.
Röcknitz besteht aus den drei Orten Röcknitz, Treben und Zwochau. Allerdings wurde Zwochau seit 1921 als Ortsteil geführt und 1936 Treben nach Röcknitz eingemeindet. Die Anzahl dieser drei ehemaligen Orte wird durch die Symbole im Schildhaupt wiedergegeben.
Die schwarzen Pflugscharen kennzeichnen Röcknitz als Bauerndorf, wobei seit 1887 durch die Eröffnung mehrerer Steinbrüche die Steinindustrie den Ort entscheidend geprägt hat. Dafür stehen Hammer und Schlägel im Wappen.

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