Nachgeforscht, zusammengefasst und chronologisch niedergeschrieben von Kurt Went, Lehrer i.R.
Diese stark gekürzte Fassung der Schulgeschichte basiert auf der Chronologie von Herrn Kurt Went und ist im Original bei ihm einsehbar. Eine weiteren Version der Schulchronologie wurde in der Ortschronik veröffentlicht, die  anlässlich der 700-Jahr-Feier im Jahre 2000 erschien.
Diese Chronik kann über die Gemeinde Thallwitz Tel.(03425) 928281 erworben werden.
                    
            

1598-1945

1945-1955

1955-1980

1980-1989

1990-1998

1998-


1598 bis 1945

 

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Erste schriftliche Erwähnung eines „Schulmeisters in Röcknitz“, (16. Juli 1598) 
Angaben über Ausgaben für einen „Schulmeister“, (Kirchrechnungen 1612 – 1646)

                                  

Name des Lehrers

(geb.-gest.) im Schuldienst

 

Gottfried Heynicke
Christian Herold
Johann Gottfried Rudolphi 
Johann Gottlob Drosch 
Johann Christian Hannemann 
Johann Gottlob Schufenhauer 
Johann Gottfried Eule
Johann Gottfried Hempfler
Johann Gottfried Hientzsch 
Friedrich Julius Wolke 
Friedrich Emil Oettich 
Ewald Max Stecher
Bernhard Müller 
August Reinhold Ernst Kretzschmar
Oswald Max 
Otto Willy Flath
Curt Eduard Wilhelm Lange
Karl Georg Puttrich 
Bernhard Merseburg
(1611-1682)
(1658-1702)
(?-1732)
(?-1740)
(?-?)
(?-?)
(?-1820)
(1779-1845)
(1803-1864)
(?-1904)
(?-?)
(1873-1952)
(?-1920)
(1895-1976)
(?-?)
(?-?)
(1877-1951)
(?-?)
(1905-1942)
(?-1682)
(1678-1702)
(?-1732)
(1732-1740)
(?-?)
(?-?)
(?-1808)
(1808-1843)
(1843-1864)
(1864-1894)
(1894-1901)
(1901-1943)
(1910-1920)
(1923-1963)
(1921-1936)
(1926-1945)
(1934-1945)
(1936-1945)
(1935-?)

Von 1885-1945 wirkten weitere Probe-, Aushilfs- bzw. Hilfslehrer hier:

Arno Hugo Colditz aus Geringswalde, 1885-1888
Johannes Kießig v. 09.04.1888 - 30.06.1891
Robert Kießig bis 1892
Ernst Hugo Fritzsche aus Kühnitzsch bis 1895
Johannes Hermann Augat aus Leipzig bis 1898
Otto Herrmann aus Markranstädt 1898-1901
Karl Schlegel aus Geringswalde bis 1904
Kurt Schreier bis 1906
Otto Behms bis 1907
Albin Weißmann aus Kirschberg, gest. 1908
Otto Lauch aus Dresden
Arthur Schuster 1914 - 1916, gefallen 1916
Luise Sturm, geb.16.03.1896, 1918-1919 
E.K.Beck, geb.in Wurzen, bis1920
Richard Kurt Hertel-Körner, 1920 - 1926
R. Pfeifer aus Trebsen, ab 01.04.1920
Fritz Mühler, geb. 12.09.1904, ab 1932 - 1938, 
Johannes Mummert aus Böhlitz, von 1935 - 1936
Wolfgang Hüneke, geb. 19.07.1909, von 1935 - 1936
Gertrud Merseburg, geb. 20.05.1909, von 1935 - 1945
Karl Mittag, geb. 12.01.1911, 1936
Gerhard Galle aus Thammenhain, geb. 22.12.1910, 1936
Kurt Richter aus Thammenhain, 1936
Hans Schubert aus Böhlitz, geb. 02.10.1913, 1937
Kurt Lange aus Böhlitz, geb. 29.12.1914, 1937
Gernot Dillner, geb. 25.02.1911, von 1937 - 1939
Käte Rudo, geb. 27.01.1915, 02.11.1937-1945
Erich Escher aus Böhlitz, 1940
Martin Zeißig aus Böhlitz, um 1942
Ilse Bernstein aus Berlin, ab 1944

Bauliche Schulgeschichte:
„Die hiesige Schule befand sich bis 1866 in dem Hause, das nachmals der Gutsbesitzer Schubert in Treben erwarb.“
Die jetzt genannt „alte Schule“, wurde 1866 neben der Pfarre von Maurermeister Jahn sen. gebaut. 
Am 01. Mai 1913 war Schulweihe in Röcknitz. Das nach den Plänen des Baurates Kösser aus Leipzig und dessen Oberleitung gebaute Schulgebäude wurde nach 1 Jahr Bauzeit zur Nutzung übergeben. 

Entwicklung der Schüler- und Lehrerzahlen:
1920: 8klassige Volksschule
1924: Lehrerkollegium: Max Herzog, Kurt Körner, Max Stecher (Schulleiter), Ernst Kretzschmar
1925: Verabschiedung des Fortbildungslehrers Emil Mehlhose aus Eibau und der Hand- und Haushaltslehrerin Lotte Scherling. Neue Lehrkräfte: Diplomlandwirt Bruno Ludwig aus Leipzig und Frl. Ruth Wagner aus Rochlitz
1937: 8 gemischte Klassen mit 243 Schülern, davon 117 Knaben und 126 Mädchen, 6 Lehrer, davon 3 mit alter Volksschulausbildung (Lehrerseminar) u. 3 mit neuer Volksschulausbildung (Institut, Hochschule)
04.09.1940 „Schulischer Notstand“: Einberufung von 4 Lehrern zum Militärdienst, täglich hilft 1 Lehrer aus Paunsdorf bei Leipzig, 8 Klassen mit 220 Schülern
11.09.1940 Die Schule hat 6 „etatmäßige“ Lehrer und 1 Aushilfslehrer, davon 3 zum Heeresdienst: die Lehrer Flath, Kretzschmar, Puttrich

1945 bis 1955

 

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1945: 7 Klassen mit 225 Schülern
ab 01.07.1945 durch 5 Lehrkräfte in unserer Volksschule Elementarunterricht erteilt.“ (Die Lehrer: Lange, Puttrich, Kretzschmar, Rudo, Bernstein)           25.08.1945: Einstellung des Schulunterrichts
bis Dezember 1945 folgende Lehrkräfte entlassen: Georg Puttrich, Ernst Kretzschmar, Curt Lange und Käte Rudo

Als Neulehrer begannen ihre Tätigkeit u.a.
Voigtländer, Werner 1945 - 1954
Ackermann, Charlotte 1946 - 1947
Brunsch, Otto 1946 – 1947
Klösel, Artur 1946 – 1955
Winke, Günter 1946 - 1952
Blischke, Ernst 1946 - 1951
Otto, Christa 1946 - 1948
Mähnert, Sonja 1946 - 1948
Horn, Melanie (Haake) 1946 - 1951
Berndt, Richard 1947 - 1951
Funke, Gottfried 1948 - 1951
Hölling, Eva/ Landgraf um 1950
Linkner, Ulrich 1949 - 1952
Bauer, Elfriede 1950 - 1952
Girke, Hildegard (Fial) 1951 – 1957

Schulleiter Oswald Artur Klösel, (geb.:1907-gest.:1955) (1946-1955)

15.02.1950: 8 Einzelklassen / 4 Unterrichtsräume / insgesamt 214 Schüler und 7 Lehrkräfte (alle männlich)

ab 1952: Neue Lehrkräfte
(Neu- und Altlehrer) wirkten für kürzere oder längere Zeit:
Arnold, Fritz / Held, Manfred / Gruhne, Erich / Klösel, Gertrud / Ziegler, Georg / Sedlaczek, Arno / Springer, Else / Kühn, Lothar / Kretzschmar, Ernst / Weidemann, Ruth / Rothe, Paul

Kurt Went, seit 1952 Lehrer in Böhlitz, wird 1955 zum Schulleiter in Röcknitz berufen

1955 bis 1980

 

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Beginn der gemeinsamen Schulgeschichte Röcknitz und Böhlitz
01.09.1955: Schulkombinat Röcknitz – Böhlitz

1956: Berufung der neuen Schulleitung für das Schulkombinat:
Direktor Rolf Ziegler, bisher Schulleiter in Böhlitz
Leiter des Schulteiles Böhlitz (Unterstufe): Ludwig Richter
Neuer Aufbau des Schulkombinates: in Böhlitz Klassen 1 - 4 / in Röcknitz Klassen 5 - 8

01.09.1956: Das Lehrerkollegium der neuen zusammengelegten Schule u.a. 
- aus Röcknitz: Arnold, Fritz / Girke, Hildegard / Springer, Else / Kretzschmar, Ernst / Went, Kurt
- aus Böhlitz: Escher, Erich / Ziegler, Rolf / Richter, Ludwig / Klein, Gerhard

01.09.1964: Erweiterung der Schule mit der ersten 9. Klasse

1964/65: Anstieg der Schülerzahl von 309 auf 332 Schüler / 15 Klassen: Oberstufe 8, Unterstufe 7 / 20 Lehrer: Oberstufe 13,Unterstufe 7

01.09.1965: Das erste 10. Schuljahr in Röcknitz (ab 1966: 10jährige Schulpflicht obligatorisch laut Gesetzblatt II / Nr. 83/1965)

1965/66: 375 Schüler, 20 Lehrer,

1967/68: 330 Schüler in 15 Klassen / 8 Ober- und 7 Unterstufenklassen / 17 Lehrer / 1 hauptamtlicher Betreuer für UTP (Herr Lorenz)

1968: Inbetriebnahme eines neuen Gebäudes auf dem Schulhof in Röcknitz mit 2 Fachunterrichtsräumen, 1 Vorbereitungsraum und 1 Schulküche mit einem provisorischen Speiseraum,

1972: Direktor Clemens Hippler, (geb.:1935-gest.:1974) (1957-1974)

1974: Inbetriebnahme des Neubaues mit Sanitär- und Funktionsräumen, Klärgrube sowie Treppenhaus und Ausgang zum Schulhof

Im Schuljahr 1974/75 wirkt als amtierende Direktorin Frau Elisabeth Proske, geb. Stoffmehl,

17.05.1974: Übergabe des Turnhallenanbaus

Ab Schuljahr 1975/76 neue Direktorin Irene Wittig

Ab Schuljahr 1979/80 neuer Direktor Klaus Brettschneider

23.04.1980: Grundsteinlegung zum Schulanbau in Röcknitz

30.08.1980: Übergabe des Schulerweiterungsbaues mit Treppenhaus Ausgang zum Schulhof und Verbindung zum Sanitärtrakt

1980: Auflösung des Schulteiles Böhlitz, alle Unterstufenklassen (Schüler der Klassen 1-4 aus Röcknitz, Böhlitz und Zwochau) werden zentral in Röcknitz (im erbauten Schulteil von 1912/13) unterrichtet

1980 bis 1989

 

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Ab Schuljahr 1981/82 neuer Direktor Gerd Kretzschmann

1988: Inbetriebnahme des Schulerweiterungsneubaus mit Anbau eines Treppenhauses als Gebäudeanschluss, Unterrichtsräume für die Unterstufe (Kl.1–4) und Schulhort

Nov.1989: Einführung der 5-Tage-Unterrichtswoche an unserer Schule

1990 bis 1998

 

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1991: Ölheizungsanlage, Neugestaltung des Schulhofes

1991: Zum lehrende und nichtlehrende Personal gehörten: Kurt Went, Birgit Zeeh, Renate Kretzschmann, Marlies Müller, Antje Sauer, Ilona Plaul, Elke Körner, Elke Dreier, Doris Zogbaum, Dietmar Richter, Gerd Kretzschmann, Rosmarie von Rhein, Dagmar Schmidt, Brunhilde Haufe, Gisela Went, Gabriele Wolf, Brigitte Duwe, Irene Müller, Kerstin Schilder, Siegfried Mohring, Brunhilde Pfendt, Katrin Hermanowski, Detlev Hupfer, Steffen Pöhner, Heike Lohoff, Brigitte Richter, Martina Vogel, Karin Pöhner

1991/92: folgende Lehrkräfte scheiden aus dem Schuldienst aus Gerd Kretzschmann / Claudia Petzhold / Brunhilde Pfendt / Dietmar Richter / Ilona Plaul

01.08.1992: die Unterstufe (Kl. 1 - 4) bildet eine eigenständige Grundschule. Leiterin: Annett Rackwitz geb. Richter, 6 Lehrer und 5 Klassen, 107 Schüler

01.08.1992 bis 31.03.1993: Schulleiter der MS Röcknitz: Siegfried Mohring

1992/93: Der Einzugsbereich der Röcknitzer Schule wird erweitert, die Thallwitzer Mittelschüler gehören zur Mittelschule Röcknitz:

1993: Lehrerkollegium MS Röcknitz: Kerstin Schilder, Gisela Went, Dietmar Linke (Schulleiter), Martina Müller, Roswitha Petersohn, Rosmarie von Rhein, Detlef Arndt, Elke Körner, Martina Vogel, Siegfried Mohring, Renate Kretzschmann, Steffen Pöhner, Birgit Zeeh, Katrin Mannel

1998 bis

 

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1998: Grundschule Röcknitz wird aufgehoben, ab dem Schuljahr 1998/99 werden die Klassen 1 - 4 in die Grundschule Thallwitz eingeschult

15.06.1999: der Leichtathletiksportplatz wird eingeweiht

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