Geschichte der Post

Im Jahre 1881 wurde im hiesigen Gasthof zu Röcknitz die erste Postagentur eingerichtet. Sie befand sich damals in einem kleinen Anbau.
Den Transport der jeweiligen Nachrichten übernahm die sogenannte Botenpost. Der Verwalter der Postagentur war der damalige Besitzer des Gasthofes Röcknitz Franz Richter bis 1924.

Seit dem Jahre 1887 bestand zwischen Röcknitz und Wurzen eine telefonische Verbindung.

Ab 01. März 1894 wurde durch das kaiserliche Postamt Wurzen die Botenpost von der Landpostfahrt abgelöst. Diese Strecke wurde täglich zweimal befahren.

1924 erfolgte eine Verlegung der Postagentur in das Matthäus´sche Gut, gegenüber der ehemaligen Bäckerei Schurig. Dort verblieb sie 12 Jahre, bis im Jahr 1936 eine weitere Verlegung stattfand. 

Im Februar 1925 berichtete das Heimatblatt Nr.1/25 folgendes:
„seit 01.01.1925 ... verbindet ein schmuckes gelbes Postauto uns mit der Welt“ – vorher musste der Postbote mit einem Handwagen „bedienen“

Ein Jahr später, am 02. Februar 1926, bekam Treben einen eigenen Postbriefkasten.

Mit der Eingemeindung von Treben nach Röcknitz, die 1936 vollzogen wurde, musste ein zentraler Standort her. Deshalb fand die Gemeindeverwaltung samt der Postagentur im ehemaligen Haus der Familie Bitterlich ihr neues Domizil.

Mit der Schließung der Röcknitzer Postfiliale per 30. September 1996 wurde die 115jährige Posttradition in unserem Heimatort abrupt beendet.

Seit Mitte August 2002 gibt es wieder eine Röcknitzer Postagentur im Schreibwarenladen bei Eva Kleine.


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