Die Rittergutsbesitzer von Röcknitz
                               
um 1465 Hans von Broda
um 1495 Georg von Waren
bis 1528 Melchior Plusk
bis 1540 Nikol von Nitzschwitz, mit Gemahlin Margareta
bis 1549 Balthasar von Brade
bis 1584 Balthasar von Nitzschwitz
Nickel von Nitzschwitz
Walter von Nitzschwitz
Moritz von Nitzschwitz
bis 1612 Friedrich von Schönberg
Caspar von Brade
bis 1622 Ernst von Brade
bis 1630 Christian Zoch, mit Sitz in Zwochau
bis 1649 Georg Ernst von Zoch
bis 1687

Ludwig Ernst von Zoch, „königl. Majestät und dero kron. Schweden-Dragonerhauptmann“

bis 1718 Joachim von Plötz, Landkammer - und Bergrat
bis 1750

Karl Reinhard von Hartitzsch, Oberstwachtmeister (besaß auch das Rittergut Großzschepa)

bis 1784

Charlotte Marie Luise, Frau des Obersten Christoph Ernst Ewald von Haudring, geb. von Wahren

bis 1807 Hans Christoph von Fuchs
bis 1847

Ewald Christoph Ludwig von Fuchs, königl. sächs. Kammerherr, Sohn des Hans Christoph von Fuchs

bis 1872

Tochter Fr. Friederike Richter, geb. von Fuchs, Gemahlin des Gerichtsdirektors Dr. jur. Richter in Wurzen

bis 1914 Dr. phil. Karl Alfred von Wächter, Sohn des Prof. Dr. jur. phil. Karl Georg von Wächter
bis 1917 Gebrüder Bautzmann (aus Nischwitz und Delitzsch)
bis 1935

Dr. Arthur Köpp (1923 bis 1925 verpachtet an Max Boden, Sohn des Rittergutsbesitzers von Bernbruch)

bis 1945

Dr. Heinrich Köpp, als Nachfolger des Vaters (Besitzer der Vasenol-Werke in Leipzig)

17. August 1945 das Rittergut Röcknitz wird von der Roten Armee beschlagnahmt
             
1990 Nach der Wiedervereinigung in Deutschland wurden Teilobjekte des Rittergutes an Privatpersonen verkauft. Dazu gehörten das ehemalige Gärtnergrundstück, das Kavaliershaus (beide befinden sich südlich vom Herrenhaus) und das ehemalige Wohnhaus des letzten Rittergutsbesitzers Dr. Heinrich Köpp, dass sich nahe der Steinbergstraße befindet. Das Herrenhaus wird heute von der Gemeinde Thallwitz verwaltet. Die große Scheune und der gegenüberliegende Pferdestall, werden von der BVVG (Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH), der Nachfolge- gesellschaft der Treuhandanstalt, verwaltet und stehen zum Verkauf. 
2004 Die Stallungen und das Inspektorenhaus, beides liegt gegenüber des Herrenhauses, wurden im März 2004 über eine Versteigerung verkauft.
2006 Die große zweiteilige Scheune mit dem Mittelturm, die das Rittergutsareal nach Süden hin begrenzt, wurde Anfang des Jahres an eine Privatperson verkauft.

 

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