Rittergutsgeschichte in Wort und Bild

1450-1499

1500-1599

1600-1699

1700-1799

1800-1899

1900-1999

2000-


1450 bis 1499

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Mitte des 15. Jahrhunderts wurde in Röcknitz mit der Errichtung des Herrenhauses im Rittergut begonnen. Die Unterlagen darüber sind leider verschollen, doch die Namen der Rittergutsbesitzer sind Zeugen dieser Vergangenheit. Dieser Bau wurde in Form einer Wasserburg angelegt und beherbergte im Laufe der Jahrhunderte bis zum Jahre 1945 25 Besitzer in seinen Mauern. Im Zusammenhang mit der Wasserburg ist auch die starke Quelle erwähnenswert, die sich südlich des Rittergutsgehöftes in Richtung Steinberg befindet und über Jahrhunderte hinweg das Rittergut mit Trinkwasser versorgte. Hans von Broda auf Röcknitz bezog im Jahre 1465 14 Groschen Jahreszins aus Czoch, dem heutigen Zwochau. 1495 bezog Georg von Waren auf Röcknitz 35 Groschen Jahreszins aus dem Ort Döleniken, heute Wüste Mark.

1500 bis 1599

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Um das Jahr 1500 existierte neben dem Rittergut noch ein zum Domstift gehörendes Gut, das später teilweise als Schäferei genutzt wurde. Es lag in der heutigen Steinbergstraße und ist heute noch in seiner ursprünglichen Gestaltung erkennbar. Zu diesem Stift gehörten vier Gebäude, die heute von mehreren Familien bewohnt werden. Dabei sind drei größere scheunenartige Gebäude u-förmig angeordnet. Sozusagen an der offenen Seite des U, die zur Steinbergstraße hin zeigt, schließt ein weiteres Gebäude diese Ensemble fast zum Viereck.  Sprach man früher vom „Stift“, so wussten alle, dass die Straße in Richtung Kleinzschepa gemeint war.

Vom Jahre 1575 ist ein 1. Matricul, ein sogenanntes Personenverzeichnis, im Rittergutsarchiv Röcknitz vorhanden. Aus den Archivunterlagen ist ebenfalls bekannt, dass vor 1588 ein Brand im Herrenhaus gewütet hat.


1600 bis 1699

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Im Jahre 1622 begann mit Christian Zoch, der seinen Sitz in Zwochau hatte, die 65 Jahre währende Rittergutsherrschaft dieser Familie. 1630 übernahm Georg Ernst von Zoch das Rittergut Röcknitz und übergab es im Jahre 1649 an Ludwig Ernst von Zoch, der den Titel einer „königlichen Majestät und dero kron. Schweden - Dragonerhauptmann" besaß. Zwochau trug im Laufe der vielen Jahrhunderte auch die Bezeichnungen Soch, Zoch, Zocha und Zochau und war lange Zeit gegenüber dem Jungfrauenkloster Sitzenroda zinspflichtig. Zu erwähnen ist von dem Erbherrn Ludwig Ernst von Zoch folgendes: Er wurde 1628 geboren und besaß später, zu seiner Amtszeit als Rittergutsbesitzer, ein eigenes Wappen. Er kümmerte sich viel um die Erhaltung der Kirche von Röcknitz. Das Wappen der von Zochs, mit vorwiegend militärischem Charakter, hat noch heute seinen Platz in der Kirche. Es gab zu dieser Zeit neben dem Röcknitzer noch das Trebener Rittergut. Letzteres war ein Nebengut und gehörte seit 1664 dem Oberstleutnant Blümel, der seinen Sitz in Lossa hatte. Einige Jahre später verkaufte dieser das Rittergut weiter an einen Herrn Geheimrat von Bünau zu Lossa, der dieses wiederum bis 1692 in seinem Besitz hatte.
Der 16. Besitzer des Rittergutes Röcknitz war Joachim von Plötz. Seine „Geschichte“ begann 1687 mit dem Erwerb dieses Gutes, das damals bereits über 200 Jahre alt war. Noch heute existieren Aufstellungen über die Angestellten, die damals auf dem Rittergut beschäftigt waren. Dort sind aufgeführt: Kuhhirten, Schäfer, Gänsemagd, Gärtner, Hofmeister, Pferdeknechte, Großmagd, Köchin usw. 1692 kaufte Joachim von Plötz das Rittergut Treben von dem damaligen Besitzer Geheimrat von Bünau und vereinigte es mit dem Rittergut Röcknitz. Am 22. November des gleichen Jahres wurde Joachim von Plötz auf Befehl des Kurfürsten als Patron mit dem Titel „Landkammer- und Bergrat in Röcknitz und Treben“ eingesetzt. Das Patronatsrecht kam nach 117 Jahren vom Kurfürsten nach Röcknitz zurück. Dieser Umstand ist eine Geschichte für sich, die im Jahre 1575 passierte. Da gingen nämlich dem Moritz von Nitzschwitz, der damals Besitzer des Rittergutes Röcknitz war, durch einen Brand die Lehensbriefe verloren. Neue waren bereits ausgestellt und lagen in der Kanzlei Dresden vor. „...er sollte die neuen Lehensbriefe an sich lösen, damit er beweise, dass ihm die Kirchenlehen zustehen.“ Dies tat Moritz von Nitzschwitz aber nicht. Daraufhin zog der Kurfürst am Dresdner Hof das Patronatsrecht über die Kirche ein. Erläuternd soll an dieser Stelle noch folgendes erwähnt werden: Das „Patronatsrecht über die Kirche“ bedeutete für den jeweiligen Rittergutsbesitzer nicht nur Einfluss auf die Geschicke der Kirchgemeinde zu nehmen und die Erlaubnis den Titel „Patron“ zu tragen, sondern beinhaltete u.a. die Verpflichtung zur Erhaltung von Kirche und Pfarre. 1696 wurde im Rittergut zu Röcknitz das Herrenhaus „in einfach edlem Stil“ neu hergerichtet. Während dieser Bauphase erhielt es die vier großen Giebel, zwei auf der Ost- und zwei auf der Westseite. Joachim von Plötz ließ es komplett renovieren und veranlasste die Anbringung eines Wappens auf der Westseite, das noch heute gut zu erkennen ist und die Jahreszahl 1696 trägt. Im Alliance-Wappen sind ein Schwan und drei Hüte mit Birkenhahnfedern zu erkennen. Der Schwan steht dabei für die Familie von Plötz und die drei Hüte für die Familie von Birkholtz. Der Zusammenhang: Am 20. November 1670 heiratete Joachim von Plötz die Katharina Agnes von Birkholtz aus dem Hause Rahvitz. Nur am Rande erwähnt sei hier, dass diese Ehe 50 Jahre bestand und 12 Kinder aus ihr hervorgingen. Zahlreiche Besonderheiten berichten noch heute von seinem Wirken. So stiftete er im Jahre 1688 die erste Orgel für die Kirche und 10 Jahre später eine "kunstvoll gestaltete Kanzel". An der Nordseite der Turmhalle ließ Joachim von Plötz die herrschaftliche Kapelle errichten, in der das auf Holz gemalte Familienwappen, der weiße Schwan auf rotem Grund, und das Wappen der Familie Birkholz, die 3 Hüte mit Birkhahnfedern, ihren Platz fanden. Noch heute ist diese Tafel im Kirchenschiff in ihrer beeindruckenden Einfachheit zu bestaunen. Joachim von Plötz nahm auch die Umgestaltung des Rittergutparks in Angriff. Die Linden am Herrenhaus und die große Stieleiche am heutigen Parkplatz wurden zu seiner Zeit als Rittergutsbesitzer angepflanzt.

1700 bis 1799

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Am 08. September 1721 starb Joachim von Plötz, der viel für das Zusammenwachsen der beiden Orte Röcknitz und Treben getan hatte, in Bautzen. Dorthin ging er im Jahre 1718, nachdem er seine finanziellen Mittel überfordert hatte. Die Amtseinführung des Pfarrers Kaspar Schaller war wohl die letzte Handlung des Joachim von Plötz. Seine Frau, die in Röcknitz blieb, starb am 26. Oktober 1732 und wurde auf dem Röcknitzer Friedhof beigesetzt - ihr Grabstein wird in der Kirche aufbewahrt. Übrigens wurde nach dem Tod des Joachim von Plötz das Patronatsrecht wieder eingezogen und verblieb seitdem bei den Landesherrn. Nach der Familie Plötz besaß über 30 Jahre lang der Oberwachtmeister Karl Reinhard von Hartitzsch, dem ebenfalls das Rittergut in Großzschepa gehörte, die Vorherrschaft über das Rittergut Röcknitz.

1800 bis 1899

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Im Jahre 1872 kaufte der am 04. Februar 1842 in Stuttgart geborene Dr. phil. Karl Alfred von Wächter das Rittergut Röcknitz. Er war der Sohn des bekannten Rechtsgelehrten und königlich sächs. Wirkl. Geheimrats Prof. Dr. jur. phil. Karl Georg von Wächter. Dr. phil. Karl Alfred von Wächter besuchte das Nikolaigymnasium in Leipzig, studierte die Landwirtschaft in Hohenheim, promovierte in Leipzig und verheiratete sich am 05. Juli 1875 mit Rosalie Freiin von Soden, die ebenfalls aus Stuttgart stammte. Im Jahre 1873 gründete Dr. phil. Karl Alfred von Wächter den Landwirtschaftlichen Verein zu Röcknitz, dem er auch als Vorsitzender voranstand. Er übte weiterhin folgende Ämter aus bzw. besaß folgende Titel:
* Mitglied der 1. Ständekammer u. Vors. des Leipziger landwirtschaftlichen Kreisvereins
* Ritter des königlich sächsischen Albrechtsordens I. Klasse
* Geheimer Ökonomie-Rat (seit 1909)
Zeitzeugnisse aus dem Jahr 1890 berichten, dass im Rittergut zu dieser Zeit auch polnische Saisonarbeiter beschäftigt waren, die u.a. die Feldarbeit erledigten. Der Kuhstall wurde durch einen Oberschweizer und dessen Gehilfen besorgt.

1900 bis 1999

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Unterlagen des Staatsarchivs Leipzig berichten über einen Brand der Wirtschaftsgebäude im Rittergut, der im Jahre 1902 gewütet haben soll. 1914 starb der Königliche Kammerherr Freiherr von Wächter, der bis zu diesem Zeitpunkt Besitzer des Rittergutes zu Röcknitz war. Erwähnenswert ist, dass Karl Alfred von Wächter von 1901 bis zu seinem Tode im Aufsichtsrat der Hohburger Quarz-Porphyr-Werke AG Röcknitz tätig war. Das Rittergut wurde nun an die Gebrüder Bautzmann für 500.000,00 Mark verkauft. Einer dieser Brüder lebte in Nischwitz und der andere in Delitzsch. Unterdessen erging es dem Rittergut Röcknitz weniger gut. Die beiden Gebrüder Bautzmann konnten das Gut nicht lange halten. 1917 wurde alles wieder verkauft. Als Käufer fand sich Kommerzienrat Dr. Arthur Köpp, der in Leipzig in der Hillerstraße 4 ansässig war und dort die Vasenol-Werke besaß. Für das Rittergut in Röcknitz bezahlte er 1,5 Millionen Mark. Dr. Arthur Köpp ließ die neue große Scheune hinter dem Rittergutsteich ausbauen und legte auch die neue Gärtnerei an. Gleichzeitig kaufte er noch das Matthäus'sche Gut in der Hauptstraße neben Ziegers, die spätere MTS bzw. LPG, zum Rittergut hinzu. Sein Sohn Heinrich, der ebenfalls die Doktorwürde trug, übernahm 1935 das gesamte Rittergut von seinem Vater. Dr. Heinrich Köpp wollte jedoch nicht im Herrenhaus wohnen und so ließ er sich das kleine Haus an der Steinbergstraße, in dem heute Schmidts wohnen, bauen. Der angrenzende kleine Hügel wurde als „Sonnen-Liege-Terrasse“ genutzt und ist noch im heutigen, vor allem kindlichen Sprachgebrauch als „Hexentreppe“ bekannt. Der daneben liegende Teich, der auch heute noch existiert, wurde für die Herrschaften als Badeteich angelegt. In diesen mündet noch heute eine der vielen Quellen, die in und um Röcknitz existieren. In den Stallungen des Rittergutes waren zu dieser Zeit vorwiegend Ochsenbestände vorhanden, mit denen alle landwirtschaftlichen Tätigkeiten erledigt wurden. Am 05. November 1922 brannte die Rittergutsfeldscheune am Schafteich mit ihrem vollen Inhalt an ungedroschenem Getreide ab. Das Rittergut Röcknitz wurde mit dem 01. Februar 1923 an Max Boden, Sohn des Rittergutsbesitzer Boden auf Bernbruch, verpachtet. Dieser Pachtvertrag lief bis 1924. In dieser Zeit ließ der Pächter auch ein Stallgebäude im Rittergut, die spätere BHG, an der heutigen Ringstraße im Auftrag von Dr. Heinrich Köpp errichten. Die an der westlichen Giebelseite angebrachten Initialen „HK“ zeugen noch heute davon. Das Stall- und Wirtschaftsgebäude des Rittergutes wurde mit einem stabilen Keller versehen, der im 2. Weltkrieg von großem Nutzen war. Während der Luftangriffe der Alliierten diente dieser Keller als Luftschutzbunker. Ertönte die Sirene, so begaben sich die Bewohner der umliegenden Gehöfte dorthin. Der großzügig angelegte Pferdestall wurde sogar mit einer Kumthalle ausgestattet, denn der Herr Boden war ein „Lebemann“, der einen Rennstall mit 6 Pferden unterhielt. Als Krönung seiner Misswirtschaft ging er 1924 mit 250.000,00 Mark Schulden Pleite und trug hauptverantwortlich dazu bei, dass viele Handwerker im Ort kein Geld für ihre harte Arbeit erhielten. 1930 ließ Dr. Arthur Köpp einen weiteren Plan der Rittergutsgebäude erstellen. Zu jener Zeit wohnte der Rittergutsinspektor mit Familie und der Schweizer mit Familie im Verwaltungsgebäude. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges gingen auch für die ländlichen Bewohner viele Veränderungen einher. In den vierziger Jahren, als der Krieg massiv auf die deutsche Zivilbevölkerung zurückkam, wurde unter vielen anderen Städten auch Leipzig bombardiert. Die Köppschen Vasenol-Werke Leipzig verlagerten daraufhin einzelne Produktionslinien nach Röcknitz. So wurde u.a. in der Turnhalle und in Richters Saal Puder abgefüllt.
Aus einer Zeugnisabschrift, die uns freundlicherweise Frau Uta Löschhorn (Tochter von Wilhelm Bethge) zur Verfügung stellte, ist uns folgendes überliefert: Wilhelm Bethge, der Verwalter des Rittergutes - auch Administrator genannt, war im Rittergut bis zum 17. August 1945 tätig. An diesem Tag wurde das Rittergut von der Roten Armee beschlagnahmt und ein eigener Beamter eingesetzt, so dass Herr Bethge seine Stellung verlor. "Herr Bethge hat das Gut 1932 im stark herabgewirtschaftetem Zustand in Bewirtschaftung genommen. Es ist ihm schon im ersten Jahr, im Gegensatz zu den früheren Jahren gelungen, ohne Zuschüsse zu wirtschaften. In den weiteren Jahren hat er erhebliche Reingewinne erzielt, die stark verfallenen Baulichkeiten wieder hergerichtet und verbessert sowie umfangreiche Drainierungen durchgeführt."
Lina Köpp, geborene Frederking - die Ehefrau von Dr. Arthur Köpp, verzog nach Leipzig in die Hillerstraße. Ihr Sohn, Dr. Heinrich Köpp ging nach Oberndorf am Neckar in der damals französischen Zone.
In der Region um Grimma und Wurzen waren es rund 70 Rittergüter, die aufgelöst wurden. „Junkerland in Bauernhand!“ – so hieß das damals. Im Zuge der Bodenreform wurden speziell in Röcknitz Wälder und Felder an 42 Neubauern und 55 Kleinsiedler vergeben. Seit 1945 befand sich das Feuerwehrdepot im ehemaligen Pferdestall, bis 1958 das neue Feuerwehrhaus gebaut wurde. Im Jahre 1954 wohnten 13 Familien in den Obergeschossen des Herrenhauses, vorwiegend Flüchtlinge aus Ostpreußen und Schlesien. Neue Wohnungen wurden eingerichtet, ein Erker angebaut und ein Sanitärtrakt entstand an der nördlichen Außenwand. Im Erdgeschoss und in der ersten Etage befanden sich im Laufe der Jahre die Berufsschule, der Kindergarten, der Schulhort, verschiedene Büroräume der BHG, eine Bauernstube, die Bücherei, der Seniorentreff, ein Kosmetiksalon, ein Jugendzimmer und die Wäscherolle, die 1999 in ein Gebäude am Schulhof umgesetzt wurde. Am 06. Oktober 1984 wurde der durch die FFW Röcknitz instandgesetzte Teich vor dem Herrenhaus übergeben. Der letzte Bewohner verließ 1997 das Gebäude, worauf im Jahr 1998 der Abriss im Gespräch war. Nach der Zustimmung vieler Röcknitzer Bürger entschlossen sich die Vertreter des Gemeinderates 1999 für die Erhaltung des Herrenhauses im Rittergut. Die „ABM-Frauen“ leisteten in Vorbereitung der Restaurierung umfangreiche Aufräumungsarbeiten, die sie mit großem Einsatz durchführten.

2000 bis

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Im Jahr 2000 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten am und im Herrenhaus des Röcknitzer Rittergutes. Nachdem im Jahr zuvor die Terrasse auf der Parkseite abgetragen wurde, begann nun der Abriss des Toilettenanbaues, der 1947 an der Nordseite angebaut worden war. Weiterhin wurden Zwischenwände herausgerissen und Decken neu eingezogen. In diesem Zusammenhang verschwanden Ende März 2000 auch die Rundbogenerhöhungen der Fenster– ein Tribut an den Denkmalschutz. Pfingsten 2000, im Rahmen der 700-Jahr-Feier zur Ersterwähnung der Orte Röcknitz und Zwochau, wurde das Erdgeschoss des Herrenhauses feierlich übergeben. Im September 2000 erfolgte die Übergabe des großen Raumes an den Gemischten Chor Röcknitz e.V. Am Tag des offenen Denkmals wurde die Ausstellung "Geschichte der Steinarbeiter" im Herrenhaus eröffnet. Am 03.12.2000 fand der erste Röcknitzer Herrenhausmarkt mit vielen alten Gewerken statt. Der zweite Röcknitzer Herrenhausmarkt - Frühjahr 2001. Der Künstler Volker Pohlenz ( er hat u.a. am Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen mitgewirkt) stellte im Sommer 2001 seine Bilder im Herrenhaus aus. Der dritte Röcknitzer Herrenhausmarkt folgte am 02.12.2001. Wanderausstellung im Herrenhaus: Nisthilfen für Vögel, Kleinsäuger, Fledermäuse u. Insekten (Beginn am 10.02.2002). Herrenhausmarkt in vierter Auflage in Röcknitz am Ostersonntag (31.03.2002). Eine Galerie mit Bildern der Malerin Sylke Köhler wurde am 08.09.2002 im Herrenhaus eröffnet. Herrenhausmarkt Nummer fünf fand am 1.Advent (01.12.2002) statt. Der sechste Röcknitzer Herrenhausmarkt fand am 30.03.2003 statt. Gegenwärtig läuft über das ganze Jahr 2003 hinweg eine Vortragsreihe zur Sächsischen Geschichte, die vom Leipziger Otto Künnemann gehalten wird.

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