Die Röcknitzer Kirchenglocken

                        
Die große Glocke trug die in gotischen Minuskeln verfasste Inschrift: „hilf berat mari hilf unde berat hilf“. Die darunter befindliche spiegelbildlich angebrachte lateinische Inschrift besagt, dass die Glocke im Jahr 1416 gegossen wurde. Sie wurde im Jahr 1923 verkauft.
                             
Die mittlere Glocke war samt Uhrwerk heruntergefallen, als der Kirchturm am 16. Dezember 1663 infolge eines großen Windes zum Teil einstürzte. Die Glocke wurde 1802 neu gegossen und hat 100 Taler gekostet.
                    
Die kleine Glocke – „Taufglocke“ - war ohne Inschrift und stammte wohl aus der gleichen Zeit wie die große Glocke.
                    
Von den drei Bronzeglocken der Kirchgemeinde Röcknitz mussten die mittlere (von1802) und die kleine Glocke (Taufglocke) im Jahre 1917 abgeliefert werden.
                    
Im Jahre 1922 wurden für die Röcknitzer Kirchgemeinde neue Glocken gegossen und zum Erntefest eingeläutet. Ebenfalls 1922 wurde für den Röcknitzer Kirchturm ein neues Stahlgeläut angeschafft. 
                       
Seit März 2000 werden die Glocken auch elektrisch geläutet. Dabei ist die Röcknitzer Kirche eine der wenigen, bei denen die Glocken auch noch mit der Hand geläutet werden können.

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