Große Anteile an der Entstehung dieser Chronologie gehen auf  Harro Diener zurück. Diese wurde von Heike Tretschock am Computer umgesetzt und uns von ihr freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Eine weitere Version der Feuerwehrgeschichte wurde in der Ortschronik veröffentlicht, die  anlässlich der 700-Jahr-Feier im Jahre 2000 erschien.
Diese Chronik kann über die Gemeinde Thallwitz Tel.(03425) 928281 erworben werden.
                 
           

1816-1899

1900-1949

1950-1999

2000-


1816 bis 1899

 

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1816 Die erste Erwähnung zur Abgabe eines Feuerzinses in unserer Region erfolgte 1816 mit der nachfolgenden Notiz:
Am 25. April 1816 brannten in Röcknitz und Treben 35 Häuser nieder. Es ist also nicht verwunderlich, dass die erste Erwähnung zur Abgabe eines Feuerzinses auch auf dieses Jahr fiel.

1822 Die erste Röcknitzer Spritze mit der Aufschrift "anno 1822"

1827 am 27. Juli brannten sechs Häuser ab;

1834 am 27. April brannten sechs Güter nieder;

1840 Erste Erwähnung des Spritzenhauses Röcknitz neben dem hiesigen Gottesacker. Dieses Gebäude diente jedoch nicht nur der Unterbringung der 1. Röcknitzer Spritze, die aus dem Jahre 1822 stammt, sondern auch als kurzfristiger Gewahrsam für Straftäter und Landstreicher. 

1896 Erste Feuerlöschordnung für die Gemeinden Röcknitz mit Zwochau und Treben nebst Rittergut Röcknitz

1900 bis 1949

 

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Am Stammtisch in der Gaststätte von Paul Richter hat alles begonnen !
Nach einer Theaterbesprechung des Turnvereines (DT) ging Paul Reisewitz in die kleine Schänke zu Richter, Paul. Am Stammtisch saßen schon die Bürgermeister Oswald Richter von Röcknitz und Oswald Werner von Treben. Im Laufe der Zeit gesellten sich Curt Günter, Erwin Wetzig und Max Schön dazu. Es wurde getrunken, Neuigkeiten ausgetauscht und so mancher Witz erzählt, wobei Curt Günter als Barbier das Meiste wusste. Da das Bier schmeckte und wirkte, wurde auch oft ein bisschen gesponnen.
In der Zwischenzeit hatten der Gendarm von Collmen, Georg Rüdiger, der Bezirksschornsteinfeger von Wurzen, Paul Mühlan, und der Kaufmann und Maßschneider aus Wurzen, Eduard Goldschmidt, mit am Stammtisch Platz genommen. In der Runde wurde auch über Brände und Feuerwehren gesprochen. Dabei machte der Schornsteinfeger Mühlan den Vorschlag, in Röcknitz eine Feuerwehr zu gründen. Gleich witterte der Kaufmann und Maßschneider Goldschmidt ein Geschäft. Er gab eine Runde nach der anderen und lenkte das Gespräch immer wieder in die Richtung der Gründung der Feuerwehr. Schließlich gaben die beiden Bürgermeister ihren Herzen einen Stoß und stimmten der Gründung einer Feuerwehr zu. Sie hatten sich ja schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken befasst. Tage später wurde Curt Günter aktiv und bereitete die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Röcknitz vor.
Eduard Goldschmidt machte nach der Gründung sein Geschäft, denn er bekam den Auftrag, die Uniformen zu nähen und zu liefern. In der Nazizeit mussten dann die Etiketten aus den Uniformen herausgetrennt werden, da E. Goldschmidt Jude war. Paul Reisewitz war der letzte noch lebende Mitbegründer der FFW Röcknitz. Am 20. August 1987 führte Kamerad Harro Diener ein Gespräch mit Kamerad Paul Reisewitz und erfuhr von der Gründungsvorbereitung.

1927 Am 03. November erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Röcknitz. Zum ersten Wehrleiter wurde Curt Günther gewählt. Zur Gründungsveranstaltung traten 54 Kameraden ein. Zur Arbeitsgrundlage wurde das Grund-Gesetz der Freiwilligen Feuerwehr zu Röcknitz-Treben.

1930 Bürgermeister Oswald Richter stiftete privat der Feuerwehr die erste Motor-Feuerspritze

Die Übungsstunden fanden damals regelmäßig Sonntagsvormittag von 9 - 11 Uhr statt. Das wurde bis in die 60er Jahre beibehalten.

1936 Bau eines Steigerturmes an der Turnhalle

1937 Anschaffung einer handgezogenen Schlauchhaspel

Die alte Spritze von 1822 im Festumzug beim 56. und letzten Verbandstag des Grimma - Oschatzer Feuerwehrverbandes am 27. Juni 1937. Das Gespann ist von Kamerad Oberfeuerwehrmann Alfred Kleine, Erbhofbauer in Röcknitz. Es fährt der Gutsauszügler Albin Kleine, Röcknitz, und als Begleiter fährt der letzte Spritzenmeister, ehe die Freiwillige Feuerwehr Röcknitz gegründet wurde, Schmiedemeister Arthur Burkhardt. Geknipst hat es der 10jährige Sohn Kurt von Albin Richter in Röcknitz.

1937 Die Grimma - Oschatzer Feuerwehrverbandstag fanden am 26. und 27. Juni in Röcknitz statt. Der Amtshauptmann zu Grimma verlängerte aus Anlass des Feuerwehrverbandstages am 26. Juni 1937 die Polizeistunde allgemein für Röcknitz bis 03:00 Uhr und am 27. Juni 1937 bis 02:00 Uhr. Auf der Heimfahrt von diesem Fest verunglückte ein Auto mit Feuerwehrmännern an Alex-Eichen, wobei ein Kamerad ums Leben kam. 

1937 Umwandlung der Feuerwehr in Feuerlöschpolizei

Die Legende vom „Horch"
Die Feuerwehr hatte sich in den Jahren nach der Gründung gefestigt und zu einer schlagkräftigen und disziplinierten Gruppe entwickelt. In dieser Zeit hatte Oswald Richter die erste Motorspritze gestiftet. Schlossermeister Kurt Schweingel baute einen Einachsanhänger für Spritze und Schläuche. Dieser Anhänger tat sogar beim Rat der Gemeinde Röcknitz noch seinen Dienst.
Nun wurde die Zeit reif, die Feuerwehr weiter zu motorisieren. Im März 1938, bei einer Einkaufstour nach Leipzig, besuchte der Meister Kurt Schweingel den Autoschlachthof Richard Blanke in Leipzig. Als er den Hof der Firma betrat, sah er einen großen PKW Horch stehen. Nach Befragung des Herrn Blanke erfuhr er, dass der Horch einem Rittergutsbesitzer gehörte und ausgeschlachtet werden sollte. Meister Schweingel hatte sofort einen Gedanken, „Das Auto muss gekauft werden!".
Nach Rücksprache mit dem damaligen Bürgermeister Otto Vogel wurde der Horch für 550,00 Reichsmark gekauft. Die Gemeinde musste damals für den Kauf neuer Geräte und Ausrüstungen selbst aufkommen. In der Garage auf dem Hof des Gemeindeamtes in der Lindenstraße 6 wurde der Horch eingestellt. Von nun an war die Röcknitzer FFW im großen Umkreis die „Schnellste". Bei Einsatzfahrten war der Horch oft etwas überladen, denn wer auf den 6 Sitzplätzen und 2 Notsitzen keinen Platz fand, bekam einen Stehplatz auf den langen Trittbrettern zugewiesen. So kam es vor, dass rechts und links noch je 3 Kameraden standen. Gepflegt und in Ordnung gehalten wurde der Horch durch den Meister Schweingel. So manche Reparaturrechnung steht heute noch offen, da sie nie geschrieben wurde. Trotz vieler Jahre treuer Dienste ereilte den Horch im Jahre 1955 das Schicksal, welches ihm vor 20 Jahren erspart blieb.

1938 Die einheitliche Normung der Löschgeräteausstattung wurde eingeführt.

1940 Per 28. Oktober erfolgte die Bestellung der Feuerwehrmänner (SB) als Hilfspolizeibeamte.

1943 Durch die Schneeschmelze trat in Röcknitz Hochwasser ein.

1943 Am 25.12. brannte auf dem Hof von Kövels ein Omnibus.

1944 Tageseinsatz in Thammenhain - Mehrere Hausbrände durch Bomben beschäftigten die Feuerwehr einen ganzen Tag lang in Thammenhain.

1945 Kamerad Rudolf Lichtenberger versteckte Uniformen und Musikinstrumente der Feuerwehr auf seinem Grundstück.

1945 Curt Günther musste (mit Tränen in den Augen) seinen Schleppsäbel an die amerikanischen Besatzer abgeben.

1945 Die Feuerwehr benötigte für ihr Fahrzeug eine Zulassungs-Genehmigung von der sowjetischen Besatzungskommandantur

1946 Gründung der Löschgruppe Zwochau unter der Leitung von Erich Rabe.
Gründungsmitglieder: Ewald Müller, Georg Pöhner, Erhard Müller, Rudi Müller, Rudi Kummer, Erhard Muschner; später kamen dazu: Horst Gerhardt, Klaus Masur, Fritz Münch, Wolfgang Wehlast, Reinhard u. Manfred Müller

Größere Einsätze gab es nicht, bis auf mehrere Waldbrände und einen Gebäudebrand auf einem Privatgrundstück. 1954 trat Kamerad Erich Rabe aus Altersgründen zurück. Die Leitung übernahm Kamerad Ewald Müller. In freiwilliger Arbeit wurde das Gerätehaus gebaut. Anfang 1970 übernahm die Leitung Kamerad Klaus Masur. Ebenfalls 1970 bekam die Zwochauer Löschgruppe eine Spritze von der FFW Röcknitz.

1947 Beim kontrollierten Abbrennen einer abgeholzten Fläche nahe dem Thammenhainer Wald drehte sich plötzlich der Wind und trieb das Feuer ins Thammenhainer Holz.

1945 bis 1949: Häufige Einsätze in der Gegend um den Burzelberg. Dort entstanden mehrere Brände, ausgelöst durch spätzündende Brandbomben bzw. Blindgänger. Brand am Zinkenberg - Das Wasser wurde über eine lange Wegstrecke vom Steinberg (kleiner Bruch) zum Zinkenberg gefördert.
Wohnhausbrand in Kleinzschepa.
Misthaufenbrand bei Franz Richter im Unterdorf. Die Flammen schlugen hoch bis zum Dach des Wohnhauses.

1949 Brand im Teerwerk Holzberg

1950 bis 1999

 

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1952 Auspumpen von Haasen`s Steinbruch nach der Schneeschmelze
Brand im Schotterwerk am Holzberg
Entstehungsbrand an der Dreschmaschine im Gut von Walter Richter

1953 Am Sonnabend, 25. April, vormittags explodierte das Pulverhaus zwischen Gaudlitzberg und Zinkenberg. Dabei starben drei Menschen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.
Im Sommer des Jahres, und zwar im Juni, trat wieder Hochwasser ins Dorf. Das Wasser stand 60 bis 70 cm hoch in der Hauptstraße.

1954 und 1958: Hochwassereinsatz in Kollau 

1958 Die Kameraden der Feuerwehr unterstützten tatkräftig den Bau des Kindergartens Röcknitz. 

1959 Bau des Feuerwehr-Gerätehauses im Röcknitzer Park. Davor waren die Geräte der Feuerwehr erst im alten Spritzenhaus am Friedhof, dann in den Garagen des Rittergutes (BHG) untergebracht. Mitwirkende waren u.a.: Polier Eberhard Vogel, Geselle Rudi Krause, Lehrling Erich Liehr aus Strelln, Geselle Dagobert Springer aus Zwochau, Baumeister Horst Nitzschke, Polier und Leiter Paul Endemann aus Mölbitz (laut einer Inschrift im Dachstuhl, die am 17. Juli 1997 beim Abdecken des Daches entdeckt wurde). 

1959 Im März brannte das kleine Haus bei Leuschners. Der Brand war damals die erste Amtshandlung des Bürgermeisters Bruno Koch.

1960 Waldbrand auf dem Löbenberg. Die Wasserförderung erfolgte über die lange Wegstrecke mit 5 TS 8 vom Schweineteich Zwochau.

1961 Das 2. Feuerwehrauto
Nach langjähriger „Feuerwehrauto-Abstinenz" wurde im Jahr 1961 ein Mannschafts- und Zugfahrzeug der Marke „Mercedes" von der FFW Beucha zur Feuerwehr Röcknitz umgesetzt. Es war das 2. Feuerwehrauto für die Röcknitzer Kameraden. Die FFW Röcknitz konnte somit ihren Aktionsradius wieder ausdehnen und ihre Ausrückzeiten verkürzen. Das Fahrzeug war bei der Übergabe auch schon reichlich 20 Jahre alt, aber technisch in einem guten Zustand. Pflege und Reparaturen sowie der Karosserieaufbau wurden von den Kameraden in Eigenleistung durchgeführt. Trotz großem Aufwand in der Instandhaltung und Pflege und immer verkehrssicherem Zustand wurde bei Fahrzeugappellen immer nur die "Note 3" gegeben. Diese Note wurde damit begründet, dass das Auto zu alt war. Wären bessere Noten gegeben worden, hätte unsere Feuerwehr nie ein neues Auto bekommen. Im März 1969 gab der Motor bei einer Fahrt nach Canitz durch Fremdgeräusche zu erkennen, dass ein Pleuel-Lager auslief. Somit war nun auch das Ende des 2. Feuerwehrautos gekommen.

1961 Am 01. Mai brannte in der Nähe der Verwaltung am Gaudlitzberg der Wald.

1962 Im Frühjahr gab es erneut Hochwasser in Röcknitz

1963 Getreidefeldbrand am Frauenberg

1965 Brand im Vereinszimmer des Gasthofes Zimmermann

1969 Das 3. Feuerwehrauto
Ursprünglich war der Robur nicht für die Röcknitzer Feuerwehr, sondern für die FFW Thallwitz bestimmt, aber im Juli 1969 hatten die Röcknitzer Glück und somit bekamen sie ihr 3. Feuerwehrauto. Von nun an verfügte sie über ein Löschfahrzeug, welches nach damals neuesten Erkenntnissen konzipiert war. Obwohl das Fahrzeug auch schon 18 Jahre alt war, stand es später gebauten Fahrzeugen nicht nach und wurde mit jüngeren Fahrzeugen im Brandschutzzug eingeführt. Die Robur-Löschfahrzeuge konnten in verschiedenen Varianten umgerüstet werden. Der Röcknitzer Robur war mit ca. 125 Ausrüstungsgegenständen bestückt, so dass viele Hilfeleistungen möglich waren und 10 Kameraden zum Einsatzort mitgeführt werden konnten. In dem dazugehörigen Schlauchtransportanhänger (STA) führte man noch 500 Meter B-Schläuche mit. Dass ein solches Fahrzeug einen großen Aufwand an Pflege benötigt, versteht sich von selbst. Unsere Kameraden gaben sich dabei große Mühe. Bei den vergangenen Kfz-Hauptappellen erhielt die Wehr dafür sehr gute Noten, was ein schöner Lohn für die Kameraden unserer Feuerwehr war. Das ist sicher auch der Grund, weshalb das Fahrzeug heute noch im Einsatz ist.
1971 Am 10. Mai wurde in der Nacht um 23.00 Uhr in der Scheune auf Stenders Hof in der Lindenstraße Feuer entdeckt. 14 Kühe verbrannten. Der Bergeraum des Stallgebäudes brannte restlos aus. Dem Kameraden Rudolf Hientzsch rannte auf dem Weg zum Feuerwehrdepot ein junger Bulle in sein Moped Schwalbe, wobei er verunglückte. Die Brandursache blieb ungeklärt.

1975 Getreidefeldbrand am Strellnschen Berg

1977 Einsatz beim Waldbrand im Thammenhainer Holz

1977 Die FFW Röcknitz beging ihr 50jähriges Jubiläum mit vielen Höhepunkten, u.a. war auf dem Handballplatz im Park eine Ausstellung von mehreren historischen und aktuellen Löschgeräten und Löschfahrzeugen zu bestaunen.

1979 Kellerbrand im Neubau in der Schulstraße 41 und 43

1982 Kohlenlagerbrand in Kleinzschepa am Verschiebebahnhof

1983 Bei mildem, sehr stürmischem Wetter brannte am 04. Januar auf Ahnerts Hof am Unterteich der Dachstuhl des Scheunengebäudes vollkommen ab. Die Feuerwehr schützte die Dächer benachbarter Grundstücke, die durch den starken Funkenflug gefährdet waren. Die Brandursache blieb fraglich.

1984 Die Kameraden der FFW sanierten den Rittergutsteich am Herrenhaus.

1984 Scheunenbrand in Großzschepa

1985 Von April bis Mai wurde der Unterteich saniert. Im August erfolgte ein Hochwassereinsatz nach einem Gewitterguss am Köppelschen Berg. Ein Bagger musste frei gepumpt werden. Im Oktober nahm die FFW Röcknitz an einem weiteren Einsatz teil. In Hohburg brannte oberhalb des Sportlerheimes der Wald.

1986 Bau und Einweihung des neuen Steigerturmes im Rittergutshof. Im gleichen Jahr brannte auf dem Mühlplan im Unterdorf ein Strohfeim.

1987 Entstehungsbrand im Fuhrbetrieb Kleine. Die FFW Röcknitz beging ihr 60jähriges Jubiläum und zeigte, neben weiteren Höhepunkten, in einem historischen Festumzug die Entstehung und Geschichte der FFW Röcknitz.

1989 Die Röcknitzer Feuerwehr erhielt den Titel „Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr". Im gleichen Jahr mussten auf dem Grundstück von Höfigs in der Lindenstraße ein Kleintransporter B 1000 und ein Waldbrand am Steinberg gelöscht werden.

1991 Das 4. Feuerwehrauto

Von der FFW Brandis übernahm die Röcknitzer FFW ein weiteres Fahrzeug (Robur), welches die Einsatzkraft der FFW stärkte. Somit standen der Feuerwehr nun zwei Löschfahrzeuge (Robur), ein Schlauchanhänger, TSA mit TS8, Pulverlöschgerät mit 2 weiteren TS8 und eine Niederdruckpumpe (mit 2000l pro Minute) zur Verfügung.

1991 Realistischer Übungseinsatz in der Verwaltung am Gaudlitzberg
1991 Die Kameraden unserer Feuerwehr trafen am 10. Dezember im Gasthof Zimmermann das erstemal mit Vertretern der Partnergemeinde Oldenrode zusammen.

1992 Ein Waldbrand im Thammenhainer Wald erforderte einen mehrtägigen Einsatz unserer Feuerwehr. Die Agrargenossenschaft unterstützte die Feuerwehr mit Heranschaffen von Löschwasser in Güllefässern (Fassungsvermögen ca. 10.000 Liter). Beim Löschen setzte plötzlich der Wasserfluss am Strahlrohr aus. In der Strahlrohrspritze sah man einen Fischkopf. Erst nach Entfernung des Fisches konnten die Löscharbeiten fortgesetzt werden. 
Im gleichen Jahr wurde ein Elevatorbrand am Getreidesilo nahe der Mühle erfolgreich bekämpft.

1993 Die Kameraden der Röcknitzer FFW besuchten am 31. Juli die Partnergemeinde Oldenrode zum 70jährigen Bestehen ihrer FFW. Ebenfalls 1993 fand anlässlich des Schul- und Heimatfestes eine große Schauübung mehrerer Feuerwehren auf dem Gelände des Rittergutshofes statt. Im gleichen Jahr wurde für die FFW Zwochau vom Elektromotorenwerk Dessau ein B 1000 mit Schlauchhaspel gekauft.

1994 Im Mai erhielt die FFW Zwochau ein neues Feuerwehrgerätehaus und weihte es ein.

1995 Brandstiftung in der Diskothek „Mirage" - Der Brand wurde am 02. März in den frühen Morgenstunden entdeckt und verursachte erhebliche Schäden. Die Kameraden der FFW waren im Einsatz. Noch während der fortschreitenden Aufräumungs- und Renovierungsarbeiten wurde in der Nacht des 24. März erneut in der Diskothek Feuer gelegt. Die Sirene holte die Kameraden schnell zum Brandort. In der Nacht vom 26. März 1995 hielten Kameraden der Feuerwehr Nachtwache in der Diskothek.
Am 06. Juni mussten die Kameraden der FFW nach einem Gewitterguss die Keller in der Mölbitzer Straße 6 und 8 auspumpen. Das Wasser kam schnell vom Mölbitzer Holz, vom Scheideberg, über den Bahndamm und lief vom Hinterhof in die Keller.
Einsatz am 08. August beim Getreidefeldbrand am Kobershainer Weg.

1996 Am 22. Januar, gegen 13.00 Uhr, brannte ein LKW auf dem Hofplatz der Bildungseinrichtung „Arbeit und Leben“ in der Steinbergstraße. Die Kameraden konnten bei einer Außentemperatur von –8°C das völlig ausgebrannte Fahrzeug nur noch löschen.

1997 Am 28. März erfolgte die Beseitigung der Sturmschäden im Ortsteil Röcknitz. Eine Linde vom Friedhof war über die Mauer auf die Schulstraße herabgestürzt. Mehrere umgeknickte Bäume mussten in der Steinbergstraße beseitigt werden. In der Lindenstraße, Höhe Grundstück 18, waren weitere Schäden an einer Linde zu verzeichnen.
Am 21. Juni wurde mit den Anbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus begonnen. Das Richtfest am Anbau fand am 11. Juli statt. 
Brückenbau in der Hauptstraße - Durch lang anhaltende Regengüsse stand am 20. Juli die Baustelle unter Wasser. 8 Pumpen schafften die Entwässerung der Baustelle nicht, die Kameraden benötigten noch 2 weitere TS8, um die Baugrube leer zu pumpen.

Vom 11. - 14. September 1997 feierte der ganze Ort das Jubiläum "70 Jahre Freiwillige Feuerwehr Röcknitz". Die Feierlichkeiten begannen am Donnerstag um 17.00 Uhr mit der festlichen Einweihung des umgebauten Feuerwehrgerätehauses im Park. Gegen 19:30 Uhr fand eine Ehrensitzung mit Fahnenweihe im Gasthof Zimmermann statt. Am Sonnabend bildeten die Wettkämpfe und Vorführungen verschiedener Feuerwehren einen Höhepunkt. Gegen 17:00 Uhr startete der Heißluftballon der EWS an der Gärtnerei Ziegenbalg. Am Abend fand der "Große Feuerwehrball" mit der Stadt- und Feuerwehrkapelle Tauberbischofsheim im Festzelt statt. Zum Sonntag umrahmte der Festumzug und Schauvorführungen der Feuerwehr das Programm.

1998 Der erste größere Einsatz im Jahre 1998 fand am 05. März um 23:52 Uhr statt. Ursache war ein Verkehrsunfall zwischen Röcknitz und Böhlitz.
Am 14. Mai 1998 mussten die Kameraden zu einem Waldbrand am Röcknitzer Steinberg ausrücken.
Wieder durch einen Verkehrsunfall, diesmal war es am 09. August 1998 um 03:15 Uhr, wurde die FFW Röcknitz alarmiert und zum Unfallort in der Nähe vom Hasensbruch gerufen.
Erwähnenswert fanden alle den 12. August 1998. An diesem Tag feierte der älteste Kamerad unserer Feuerwehr, Kurt Sälzer, seinen 90. Geburtstag.

1999 Im Jahr 1999 wurde die FFW am 01. April um 02:35 Uhr zum Einsatz gerufen. Diesmal war es kein Aprilscherz, sondern der Brand eines Nebengebäudes in Lossa.
In den Mittagsstunden des 04. Juli 1999 gingen über Röcknitz schwere Gitter nieder, die z.T. erhebliche Schäden anrichteten. Brände entstanden dadurch glücklicherweise nicht. Ein Waldbrand in Zwochau, der am 04. September 1999 von spielenden Kindern ausgelöst wurde, konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

2000 bis

 

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2000 Immer wieder sind es Verkehrsunfälle, durch die ein Ausrücken unserer Kameraden erforderlich ist. So geschah es auch am 05. März 2000, als ein PKW zwischen Röcknitz und Böhlitz verunglückte.

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